Filopai

In Norwegen gibt es eine Tradition und die heißt „Russ“. Russ sind die Schüler der obersten Schulklasse die gerade ihren Abschluss machen. Die letzten Wochen der Schulzeit , bevor die Schüler der weiterführenden Schule auseinandergehen und mit ihrer Berufsausbildung beginnen, werden richtig gefeiert. Die Feiern beginnen im April. Normalerweise enden sie am Nationalfeiertag , dem 17. Mai aber wegen der Verschiebungen der Prüfungen aufgrund von Corona, werden die Russe-Feste dieses Jahr später durchgeführt und dauern immer noch an.

Russefeiring ist eine alte Tradition. Die Schüler tragen blaue, rote und Schwarze Overalls, die mit Aufklebern und Beschriftungen versehen werden. Es werden von einigen Schülern alte Busse gekauft, die bunt bemalt auf einem von der Stadtverwaltung genehmigten Gelände abgestellt werden. Diese dienen dann als Festlokal.

Weiterlesen „Filopai“

Zimtknoten ohne Kneten

Süße Hefeteilchen muß ich einfach immer im Gefrierschrank haben. Und Zimtschnecken oder -knoten gehören bei uns zu den Grundnahrungsmitteln. Es gibt ja schon gute Zimtschnecken-Rezepte auf diesem Blog hier und hier. Das Besondere an diesem Rezept ist, daß man den Teig erstens nicht kneten muß, sondern nur zusammenführen. Man braucht also keine Küchenmaschine und muß sich auch nicht selbst abrackern. Uns zweitens kann man den Teig 1 bis 4 Tage in den Kühlschrank stellen und dann backen, wann man will. Man kann auch mehrmals nur kleine Portionen vom Teig backen und hat dann immer wieder frisches Hefegebäck.

Weiterlesen „Zimtknoten ohne Kneten“

Topinambursuppe

Topinambur-Suppe ist ganz klar meine absolute Lieblingssuppe. Allerdings gibt es sie bei uns nur ganz selten. Wofür es mehrere Gründe gibt. Der erste und schwerwiegendste: Ich hasse es, diese Knollen zu schälen. Die sind so knubbelig und klein und unregelmässig, daß einfach keine Technik richtig gut funktioniert. Jahrelang habe ich es mit einem einfachen Schnitzmesser gemacht. Bis ich neulich gelesen habe, daß man einen Löffel benutzen soll. Neu motiviert habe ich also mal wieder eine Tüte Topinambur gekauft. Aber die neue Technik funktionierte auch nicht gut. Zum Schluß hatte ich sowohl Schnitzmesser, Kartoffelschäler und Löffel in Gebrauch. Mir taten die Finger weh und im Schädel kochte es.

Weiterlesen „Topinambursuppe“

Lebkuchen vom Blech

Dieses Jahr gibt es für uns, wie für viele andre auch, keine Heimreise zu den Eltern und Verwandten. Das ist wirklich traurig. Nun ist es fast ein Jahr her, daß wir und getroffen haben. Die Sehnsucht wird größer. 

Die letzten Jahre sind wir immer über die Weihnachtsfeiertage nach Deutschland gefahren. Während dieses Jahr die Reisevorbereitungen, die sonst die Vorweihnachtszeit bei uns geprägt haben, dieses Jahr ausfallen.

Weiterlesen „Lebkuchen vom Blech“

Schokoladenpudding

Das Sonntagsmittagsessen ist schon aufgegessen und leider hatte ich kein Dessert vorbereitet. Auch keinen Kuchen gebacken. Und jetzt meldet sich der Süßhunger. Am Sonntag bloss Schokolade geht gar nicht. Und welches Dessert ist schnell gemacht und schmeckt eventuell auch warm? Natürlich Schokoladenpuddding. Es gibt ja die Luxusausgaben vom Doktor. Aber aufgrund von Corona ist die letzte Deutschlandreise schon so lange her, dass mein Puddingpulver-Lager so etwas nicht mehr enthält. Aber es ist gar nicht so schwer das klassische Puddingpulver zu ersetzen. Im Netz gibt es ganz viele Anleitungen. Und da man meistens viel mehr Kakaopulver, Zucker und/ oder geschmolzene Schokolade dazugibt, schmecken die selbst gemachten Puddinge, so wie die meisten selbstgemachten Speisen, viel besser.

Zutaten:

1l Milch

2 gehäufte EL Maisstärke

6 gehäufte EL Zucker

4 EL Kakaopulver

2 Eier

Zubereitung:

Zucker, Maisstärke, Eier und Kakao in einem Schüttelbecher gut mischen. Etwas Milch dazu und richtig durchschütteln. Die Milch aufkochen. Wenn sie kocht, nimmt man die Milch vom Herd und rührt das Stärke-Kakao-Gemisch mit einem Schneebesen unter. Vorsichtig auf klener Flamme aufkochen und 1 Minute leicht kochen lassen. Dabei die ganze Zeit gut rühren, damit nichts anbrennt.

Dieser Pudding schmeckt schon um ein Vielfaches besser als der gekaufte. Wenn man jetzt noch eine Tafel dunkle Schokolade in den heißen Pudding rührt wird er zu einem richtigen Luxusdessert. Natürlich kann man auch einen Teil der Milch mit Sahne ersetzen. 

Amaretti

Amaretti kann man das ganze Jahr essen. Und jedes Weihnachten denke ich, daß ich die auch mal im Sommer backen müsste. Und dann wird es eben doch wieder Dezember, bevor ich dazu komme. Amaretti haben viele Vorteile: Sie halten sich in einer Blechdose an einem kühlen Ort lange frisch. Sie sind glutenfrei. Und man kann auch den Zucker durch einen Süßstoff ersetzen. Man kann sie auch einfrieren. Sie  tauen blitzschnell auf. Zur Not kann man sie ja auch in die Mikrowelle tun, wenn sehr hungriger, unerwarteter Kaffebesuch kommt. Diese hier sind nicht die steinharten Dinger, die immer im Café neben der Kaffetasse liegen. Die sind weich. Und sie schmecken nach Mandeln. Vorzüglich!

Auf dem heutigen Titelbild sieht man unsere Katze Nero. Der paßt immer auf frisch gewaschene Wäsche und Koffer auf. Im Korb liegen die Schokoladen, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte. Als Weihnachtsgeschenke. Sollte jemand mal nach Norwegen fahren, dann empfehle ich, unbedingt, die norwegische Schokolade zu kaufen. Die ist die ist es wert.

Weiterlesen „Amaretti“

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

DIE SEE KOCHT

Segeln, Proviant, Rezepte & Meer

veganandlife.wordpress.com/

Improve your life and your health

letteratura

Ein Literaturblog

Backen mit Leidenschaft

Backen und Kochen im Alltag

arcimboldis world

The world is my oyster...(and I am the Pearl)

Ginas kjøkken og sånn

Om enkel og god mat for folk flest.

Lenes oppskrifter

Mine oppskrifter på godt fra hage og kjøkken.

lieberlecker

... als gar nichts essen!

Meckereien & Co.

Ein Tagebuch

%d Bloggern gefällt das: