Schokoladenpudding

Das Sonntagsmittagsessen ist schon aufgegessen und leider hatte ich kein Dessert vorbereitet. Auch keinen Kuchen gebacken. Und jetzt meldet sich der Süßhunger. Am Sonntag bloss Schokolade geht gar nicht. Und welches Dessert ist schnell gemacht und schmeckt eventuell auch warm? Natürlich Schokoladenpuddding. Es gibt ja die Luxusausgaben vom Doktor. Aber aufgrund von Corona ist die letzte Deutschlandreise schon so lange her, dass mein Puddingpulver-Lager so etwas nicht mehr enthält. Aber es ist gar nicht so schwer das klassische Puddingpulver zu ersetzen. Im Netz gibt es ganz viele Anleitungen. Und da man meistens viel mehr Kakaopulver, Zucker und/ oder geschmolzene Schokolade dazugibt, schmecken die selbst gemachten Puddinge, so wie die meisten selbstgemachten Speisen, viel besser.

Zutaten:

1l Milch

2 gehäufte EL Maisstärke

6 gehäufte EL Zucker

4 EL Kakaopulver

2 Eier

Zubereitung:

Zucker, Maisstärke, Eier und Kakao in einem Schüttelbecher gut mischen. Etwas Milch dazu und richtig durchschütteln. Die Milch aufkochen. Wenn sie kocht, nimmt man die Milch vom Herd und rührt das Stärke-Kakao-Gemisch mit einem Schneebesen unter. Vorsichtig auf klener Flamme aufkochen und 1 Minute leicht kochen lassen. Dabei die ganze Zeit gut rühren, damit nichts anbrennt.

Dieser Pudding schmeckt schon um ein Vielfaches besser als der gekaufte. Wenn man jetzt noch eine Tafel dunkle Schokolade in den heißen Pudding rührt wird er zu einem richtigen Luxusdessert. Natürlich kann man auch einen Teil der Milch mit Sahne ersetzen. 

Amaretti

Amaretti kann man das ganze Jahr essen. Und jedes Weihnachten denke ich, daß ich die auch mal im Sommer backen müsste. Und dann wird es eben doch wieder Dezember, bevor ich dazu komme. Amaretti haben viele Vorteile: Sie halten sich in einer Blechdose an einem kühlen Ort lange frisch. Sie sind glutenfrei. Und man kann auch den Zucker durch einen Süßstoff ersetzen. Man kann sie auch einfrieren. Sie  tauen blitzschnell auf. Zur Not kann man sie ja auch in die Mikrowelle tun, wenn sehr hungriger, unerwarteter Kaffebesuch kommt. Diese hier sind nicht die steinharten Dinger, die immer im Café neben der Kaffetasse liegen. Die sind weich. Und sie schmecken nach Mandeln. Vorzüglich!

Auf dem heutigen Titelbild sieht man unsere Katze Nero. Der paßt immer auf frisch gewaschene Wäsche und Koffer auf. Im Korb liegen die Schokoladen, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte. Als Weihnachtsgeschenke. Sollte jemand mal nach Norwegen fahren, dann empfehle ich, unbedingt, die norwegische Schokolade zu kaufen. Die ist die ist es wert.

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Vanillekipferl à la Opa

Bisher unser Opa jedes Jahr große Portionen Vanillekipferl gebacken. Die wurden in so großer Menge produziert, daß man sich daran richtig satt essen konnte. Er füllte eimergroße Blechbüchsen mit seinen herrlichen Vanillekipferln. Dieses Jahr habe ich sein Rezept zum ersten mal selbst ausprobiert. Und sie wurden fast so gut wie seine. Weiterlesen „Vanillekipferl à la Opa“

Panna cotta mit Himbersoße

Panna cotta heißt übersetzt „gekochte Sahne“ und genau das ist es auch. Damit sie nicht ganz so fett ist, ersetzt man einen Teil der Sahne mit Milch.
Panna cotta ist ein superleckeres Dessert und macht fast keine Arbeit. Man kann sie 1-2 Tage vor dem „Fest“ schon fix und fertig in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren dann nur noch stürzen und mit einem Kleks Himbeersoße versehen. Weiterlesen „Panna cotta mit Himbersoße“

Knäckbrot mit Treber und schwarzem Sesam

Nach den Sommerferien mußte natürlich der Biervorrat wieder aufgefüllt werden und damit fiel auch wieder eine Menge Treber an. Einen Teil davon verarbeite ich zu Knäckebrot. Und das ist wirklich lecker. Nicht zu vergleichen mit den deutschen Diet-Scheiben. Mit Käse oder Humous ein echter Hochgenuß.

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Dutch Baby

Ein wohlbekanntes Problem: Der Abend naht. Ich liege mit einem Buch auf dem Sofa und will niemals mehr aufstehen und dann wird aus den Zimmern der Jugendlichen gerufen: „Gibts heute noch was zu essen?“. Ich weiß, sie lieben Eierkuchen und diese würden Begeisterungsstürme auslösen. Aber Ewigkeiten, diese dünnen Dinger zu braten, wirkt gerade nicht so verlocken.

Da Eierkuchen bei uns so populär sind, habe ich als alter Kochbuch-Freak natürlich auch ein Buch, das ganz diesem Thema gewidmet ist: „ Pannekaker“ von Lise Finckenhagen. Und hier fand ich die Rettung: Dutch Baby!

Der unbekannte Name und die Aussicht darauf, daß das Endprodukt in etwa wie Eierkuchen schmeckt, führte sogar zu aktiver Mitarbeit der Zielgruppe.

Als das „Baby“ im Ofen stand und sich seine Ränder trotz fehlendem Backpulver anfingen, in die Höhe zu steigen, waren die „Kleinen“ begeistert.

Das Ergebnis: eine glückliche, satte Familie – der Traum einer jeden Hausfrau!

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