Bacalao

Klippfisch bereitet man in Deutschland ja eher selten zu. Aber in Portugal, Italien, Afrika und Norwegen wird Klippfisch oft gegessen. Es ist gesalzener und getrockneter Kabeljau, der traditionell auf den Lofoten in Nordnorwegen hergestellt wird. Weiterlesen „Bacalao“

Treber-Knäckebrot

Wie ich schon erzählt habe, haben wir ab und zu sehr große Mengen Treber. Die werden dann meistens weggeworfen, und das tut mir in der Seele weh. Das in diesen Blog vorgestellte Treber-Brot ist ja eine gute Möglichkeit, Treber zu verarbeiten. Aber so viel Brot? Nun eine neue Ide: Treber Knäckebrot. Hier in Norwegen wird generell viel Brot zu Hause selbst gebacken. Es gibt nicht die schönen Bäckereien wie in Deutschland. Außerdem ist es in den letzten Jahren große Mode geworden, Knäckebrot selbst zu backen. Es kursieren überall Rezepte. Dabei handelt es sich nicht um das traditionelle „Flatbrød“, das umständlich ausgerollt wird. Bei diesem Knäckebrot wird der relativ flüssige Teig einfach auf einem mit Backpapier belegten großen Backblech verstrichen. Am besten benutzt man dazu einen Silconteigschaber. Der Teig enthält keien Hefe und gewöhnlich relativ wenig Mehl aber viele Körner, Nüsse, KLeie und Leinsamen. Das Knckebrot ist deshalb seeeeehhhhhr gesund wegen der vielen Ballaststoffe.

Zutaten:

300g Treber
100g Haferflocken
100g Leinsamen
100g Sesam
100g grobes Roggenmehl
1 TL Salz
100g Sonnenblumenkerne
50g Kleie
5dl Wasser

Zubereitung:

Einfach alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren und 30 min quellen lassen. 2 große Bleche mit Backpapier auslegen und den Teig möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Das kann die Geduld ein bißchen belasten, aber es lohnt sich, hier genau zu arbeiten. Dann mit einer kleinen Pizzarolle oder einem Messer den Teig in Stücke unterteilen. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Knäckebrot 60min backen. Nach der Hälfte der Backzeit sollte man die Bleche miteienander vertauschen, so daß beide Platten gleichmäßig gebacken werden. Während des Backens ab und zu die Ofentür öffnen und den Wasserdampf herauslassen. Auf einem Gitter abkühlen. Die Brote sollen knusprig sein. Sind sie es nicht kann man die Knäckebrotstückenoch mal ohne Blech , nur auf dem Gitter nachrösten.
Das Knäckebrot hält sich luftdicht verpackt ganz lange. Schmeckt einfach so oder mit Käse, Humous etc.

Zimtschnecken-Kanelsnurrer

Neben Waffeln sin Zimtschnecken wohl das populärste Gebäck in Norwegen. Deshalb gibt es auch viele verschiedene Varianten. Eines ist klar, je süßer und fetter, desto besser schmeckt es dem Nachwuchs. Und natürlich frisch und ofenwarm……

Dieses Rezept schreibe ich für meine liebe Freundin Sigrun. Sie hat Kanelsnurrer in einer Bäckerei auf den Lofoten – ich glaube es war in Å gegessen. Für die echten norwegischen Kanelsnurrer  kommt noch eine Prise Kardamon an den Teig.

Zutaten für den Teig:150g Butter, 5 dl warme Milch, 50g frische Hefe (oder ein Päckchen Trockenhefe) , ½ TL Salz, 1-1,5 dl Zucker, 14dl Mehl (ca. 800g) eventuell mehr

Für die Füllung: 100-150g weiche Butter,  1 TL  Zimt und 100g  Zucker

Zubereitung:
Hefeteig bereiten, 40-50min gehen lassen, Teig in 2 Teile teilen. Jedes Teil zu einem Viereck 30×40 cm ausrollen mit weicher Butter bestreichen und mit  Zucker und Zimt bestreuen , von der breiten Seite her aufrollen, in 2 cm breite Stücke schneiden. Diese auf ein Backblech setzen und 20-30 min an einem warmen Ort gehen lassen oder bis sie wirklich gut aufgegangen sind.  Unterdessen den Ofen auf 230°C aufheizen. Die Schnecken mit Butter oder verquirltem Ei bestreichen und mit Perlenzucker bestreuen und 6-9 min backen. Sie sollen schön goldgelb sein.

Karamellpudding

Dieser Pudding kommt ganz ohne Stärkemehl aus. Er wird im Wasserbad im Ofen gebacken und muß danach mehrere Stunden abkühlen. Am besten kocht man ihn einen Tag im voraus.
Das Kochen des Sirups kann ein bißchen spannend sein. Erst passiert ewig nichts und das Sirup köchelt so vor sich hin aber wenn es dann erst mal anfängt etwas Farbe zu bekommen geht es ziemlich schnell und selbt , wenn man den Topf vom Feuer genommen hat bräunt der Karamell noch etwas nach. Ist der Sirup einmal verbrannt muß man noch mal von vorn anfangen. Bleib vom Karamell etwas übrig, kann man kleine Formen auf Backpapier gießen und später zur Dekoration verwenden.

Zutaten:

2,5dl Zucker
1dl Wasser
2dl Sahne
4dl Milch
4 Eier
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillearoma oder eine Vanillestange

8 Portionsförmchen oder ein 2l-Rührkuchenform

Zubereitung:

Für den Karamellsirup 2,5dl Zucker und 1 dl Wasser in einem Topf ohne umzurühren so lange köcheln lassen bis der Sirup eine hellbraune Farbe annimmt. Das geht am Ende ganz schnell also nicht vom Herd weggehen!!!! Vom Karamell so lange er heiß ist jeweils einen Eßlöffel in jedes Förmchen geben. Oder alles in die Backform gießen und am Boden und den Wänden verteilen.
Milch und Sahne mit 4 EL Zucker und dem Vanillearoma fast zum kochen bringen. Dann 5-10 min abkühlen. Die Eier verschlagen und in die Vanillemilch rühren. Die Eiermilch durch ein Sieb in die Backformen gießen. Dann 10 min stehen lassen. In der Zeit den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Ein Tiefes Blech auf die mittlere Schiene schieben. Die Förmchen hienenstellen und 1/3 ihrer Höhe mit kochendem Wasser auffüllen. 40 min backen. Verwendet man eine große Form muß diese 1,5 bis 2 Stunden backen. Dann abkühlen und mindestens 5 Stunden ( bei kleinen Formen) im Kühlschrank durchkühlen.
Zum Servieren die Ränder mit einem Messer lösen und die Puddings auf einen Teller stürzen.

Zimtschnecken am Lagerfeuer

p10503572,5 Tassen Mehl, ½ TL Salz, 2 TL Backpulver, 5 EL Butter, 1 Tasse Milch
Zucker und Zimt in einer Plastetüte gemischt.
Den Teig zubereiten. Dieser kann im Kühlschrank einige Tage aufbewahrt werden. Den Teig um einen Stock wickeln, in  die Tüte mit Zimt und Zucker stecken, am Lagerfeuer 5-10 min backen.

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