Langlauf und Lachsauflauf

Manchmal sind Wochentage fast so gut wie Sonntage. Wenn so richtig die Sonne strahlt und ich es schaffe die Arbeit pünktlich zu verlassen, um noch etwas von dem schönen Wetter zu genießen. Es muß dann ein schnelles Mittagessen auf den Tisch, damit ich schnell raus in die Natur komme, und diesmal wurde es diese Lachsauflauf, der so gar nicht wie Fastfood schmeckt sondern viel besser und die lieg bei der anschließenden Langlauftour auch richtig gut im Magen. Auf dem Bild oben sieht man, daß ich gerade noch rechtzeitig draußen war, um die Abendsonne auf den Bergen zu sehen.

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Topinambursuppe

Topinambur-Suppe ist ganz klar meine absolute Lieblingssuppe. Allerdings gibt es sie bei uns nur ganz selten. Wofür es mehrere Gründe gibt. Der erste und schwerwiegendste: Ich hasse es, diese Knollen zu schälen. Die sind so knubbelig und klein und unregelmässig, daß einfach keine Technik richtig gut funktioniert. Jahrelang habe ich es mit einem einfachen Schnitzmesser gemacht. Bis ich neulich gelesen habe, daß man einen Löffel benutzen soll. Neu motiviert habe ich also mal wieder eine Tüte Topinambur gekauft. Aber die neue Technik funktionierte auch nicht gut. Zum Schluß hatte ich sowohl Schnitzmesser, Kartoffelschäler und Löffel in Gebrauch. Mir taten die Finger weh und im Schädel kochte es.

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Entenragout

Letzten Herbst wurde bei uns ein Supermarkt umgebaut. Kurz vorhet verkaufte man dort gefrorene Enten zum Schleuderpreis. Eine Ente war billiger als ein Hühnchen. Da ich Mitglied einer Familie von Entenliebhabern bin, habe ich einen meiner 2 Gefrierschraänke mit Enten gefüllt. Der Winter ist lang, dachte ich… Und freute mich insgeheim darauf, endlich mal so viel Ente zuzubereiten, daß ich nicht mehr nervös werde, wenn ich höre, ich sollte Ente zubereiten. Weil, einer Entenmahlzeit haftet ja immer der Hauch des Besonderen an – Luxus, Weihnachten, Fest…. – und man bekommt nie richtig Routine, so wie mit Hackfleisch. Ist ja auch in Ordnung. Ente ist ja auch etwas besonderes. Aber der Nachteil ist, daß ich aufgrund dieser Unsicherheit, fast nie über traditionelle Entengerichte hinauskomme.

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Italienische Tomatensuppe mit Brot -Pappa con il pomodoro

Ich versuche ständig, keine Lebensmittel verkommen zu lassen oder wegzuschmeißen. Es ist immer besonders viel Brot übrig – besonders wenn man wie ich, die übriggebliebenen Brotscheiben würfelt und einfriert oder trocknet. 

Daher bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, in denen altes Brot verwendet wird. Brotpudding, Croutons, Semmelknödel aller Art., selbst gemachtes Semmelmehl… 

Brotsuppe hatten wir noch nie. Das war mir immer irgendwie suspekt. Aber in diesem Rezept aus der Toskana, sind die Basis der Suppe ja Tomaten und da habe ich mich schießlich getraut. Und sie war köstlich, die Suppe!!!

Das Rezept stammt vom Tessa Kiros, aus ihrem Buch «Die Toscana in meiner Küche».

Zutaten:

Olivenöl

500 g  altes  Brot 

4 Knoblauchzehen, geschält und zerdrückt 

800g gehackte Tomaten aus der Dose

1 Prise Chilipulver

Etwa 1,5l heißes Wasser

Eine hand voll Basilikumblätter, grob zerzupft 

Olivenöl extra vergine

Zubereitung:

Das Brot in Würfel schneiden falls es, wie meistens bei mir icht schon gewürfelt ist. Das Brot kann man auch gerne trocknen lassen.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den Knoblauch hinzufügen. Sobald es nach Knoblauch duftet, die Tomaten und den Chili dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten garen, dabei die Tomaten mit einem Holzlöffel zerdrücken, bis sie eingedickt sind und eine glatte Sauce entstanden ist. Das Brot hinzufügen und mit einem Holzlöffel rühren, damit sich die Aromen verbinden. Hitze reduzieren und das Wasser dazugießen. 

Weitere 10-15 Minuten köcheln lassen, bis das Ganze einer dicken, suppigen Eintopf ähnelt. Noch etwas Wasser oder Salz  hinzufügen, wenn nötig. 

Die Basilikumblätte unterrühren. Die Suppe mit dem guten Extra Virgine Olivenöl beträufeln und  in großen Suppentellern servieren.

Man kann auch etwas Parmesan auf die Suppe hobeln.

Bild: Straumøya bei Bodø/ Nordland in Norwegen. Wanderung zum Skagodden.

Ribolita

Am Freitag stieg bein uns eine „Corona-Party“. Wir sind ja jetzt alle sehr isoliert und ein bißchen einsam. Und sich immer nur am Computer oder Telefon treffen ist ja auch trist. Unsere Alternative: ein Lagerfeuer für 4 Personen am Waldesrand, wo es eine Feuerstelle gibt. Jeder bekam seine „Ecke“ und so konnten wir immer gut Abstand halten, um nichts zu übertragen. Weiterlesen „Ribolita“

Suppe aus frischen Tomaten und Zucchini mit Fleischklößchen

Die Suppe hatte ich am Montagabend vorgekocht. Wußte, daß ich am Dienstag spät am Nachmittag nach hause kommen würde und die Männer brauchten „was zum Aufwärmen“. Die fachmännische Meinung meiner Suppenkasper war: „sehr gute Suppe, besonders die Fleischklößchen“ und schwupp wurde noch ein letztes aus dem Topf genascht.

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