Moussaka

Ich lese gerade das Buch „Klokken i Makedonia“ von Knud Thomsen, das sehr vergnüglich zu lesen, aber leider nur auf dänisch oder norwegisch zu haben ist. Der Hauptheld reist in das Dorf Aina i Macedonien, um eine Spinnerei nach dem 2. Weltkrieg wieder aufzubauen. In der Dorfkneipe von Aina bekommt er sehr guten und starken Ouzo und dazu eine unglaublich gute Moussaka. Der Genuß dieses Essens wird so ausführlich beschrieben, daß ich schreckliche Lust auf Moussaka bekam. Weiterlesen „Moussaka“

Crumble – Obsttorte bodenlos

Dies ist eines meiner Lieblingsdesserts, fast wie ein warmer Kuchen.
Man kan verschiedene Früchte verwenden: Äpfel, Pflaumen, Johannisbeeren, Rabarber, Himbeeren oder eine Mischung aus verschiednen Früchten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und man kann gut Reste aufbrauchen. Ich mag am liebsten die Mischung aus Himbeeren und Bananen. Ist das Obst zu süß kann man etwas Zitronen- oder Limettensaft zusetzen.
Da die Streusel sehr süss sind kann man hier sehr gut saures Obst verwenden. Bei Äpfeln und Pflaumen kan man die Früchte noch mit Zimt aromatisieren.

Das Obst wird in den Boden einer gefetteten feuerfesten Form gegeben. Eventuell Zimt und Zitronensaft zugeben und vermischen.
Für die Streusel schmilzt man 100g Butter, rührt 100g Zucker hinein, dann 1 dl Haferflocken und so viel Mehl, dass ein krümeliger Streuselteig entsteht.  Dann verteilt man die Streusel auf dem Obst und bäckt das Ganze 30-40 min im Ofen bei 200 Grad oder 180 Grad Umluft.

Wer es etwas luxuriöser mag kann das Mehl durch gemahlene oder gehackte Nüsse oder Mandeln ersetzen.  Wenn man glutenfreie Haferflocken verwendet , das Crumble glutenfrei.

Man kan den Crumble lannge im voraus vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
Am besten stellt man den Crumble in den Ofen, wenn man anfängt das Hauptgericht zu essen. Dann ist er rechtzeitig fertig, wenn man das Dessert braucht. Dazu schmeckt geschlagene Sahne, Vanillesosse oder Eis. Oder noch besser eine Creme aus Mascarpone, Vanille, Staubzucker und geschlagener Sahne.

Herrlich schmeckt der Kontrast zwischen den süssen, knusprigen Streuseln, dem sauren aromatischen, warmen Obst und der milden kühlen Creme oder Sosse.

Zimtschnecken-Kanelsnurrer

Neben Waffeln sin Zimtschnecken wohl das populärste Gebäck in Norwegen. Deshalb gibt es auch viele verschiedene Varianten. Eines ist klar, je süßer und fetter, desto besser schmeckt es dem Nachwuchs. Und natürlich frisch und ofenwarm……

Dieses Rezept schreibe ich für meine liebe Freundin Sigrun. Sie hat Kanelsnurrer in einer Bäckerei auf den Lofoten – ich glaube es war in Å gegessen. Für die echten norwegischen Kanelsnurrer  kommt noch eine Prise Kardamon an den Teig.

Zutaten für den Teig:150g Butter, 5 dl warme Milch, 50g frische Hefe (oder ein Päckchen Trockenhefe) , ½ TL Salz, 1-1,5 dl Zucker, 14dl Mehl (ca. 800g) eventuell mehr

Für die Füllung: 100-150g weiche Butter,  1 TL  Zimt und 100g  Zucker

Zubereitung:
Hefeteig bereiten, 40-50min gehen lassen, Teig in 2 Teile teilen. Jedes Teil zu einem Viereck 30×40 cm ausrollen mit weicher Butter bestreichen und mit  Zucker und Zimt bestreuen , von der breiten Seite her aufrollen, in 2 cm breite Stücke schneiden. Diese auf ein Backblech setzen und 20-30 min an einem warmen Ort gehen lassen oder bis sie wirklich gut aufgegangen sind.  Unterdessen den Ofen auf 230°C aufheizen. Die Schnecken mit Butter oder verquirltem Ei bestreichen und mit Perlenzucker bestreuen und 6-9 min backen. Sie sollen schön goldgelb sein.

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