Lammbraten mit Oregano und Zitrone – pulled Lamm auf griechisch

Es ist wirklich erstaunlich, daß etwas so einfach Gewürztes so gut schmecken kann! Von den Mit-Essern wurde behauptet, es sei das beste Lammfleisch, das sie jemals gegessen hatten. Durch die lange Zeit die das Fleisch im Ofen zugebracht hatte, war es sehr weich und saftig. Pulled Lamm also. Insgesamt ein sehr einfaches Rezept mit großen Erfolgsfaktor – ideal für einen faulen Sonntag mit Buch auf dem Sofa. Aber auch wenn man spazierengehen will, kann man das  ruhig machen. Das Fleisch sollte mindestens 2,5 Stunden – aber gerne länger im Ofen bleiben. Viel länger spaziert man ja wohl kaum durch den Novemberregen. Tessa Kiros, von der das Rezept stammt, schreibt, ihre Mutter hätte den Lammbraten die ganze Nacht im Ofen gelassen.
Die Kartoffeln, die in der gleichen Bratform mitgebacken werden, waren eine Überraschung. Sie nehmen das Oregano- und Zitronearoma an und sind so saftig, daß sie eigentlich gar keine Soße brauchen. Wir hatten eine knoblauchige Creme-fraiche Soße mit Dill dazu und ofengebackene Gemüse. Ein frischer Salat würde auch gut passen.
Das Rezept stammt übrigens aus einem ihrer ersten Kochbücher von Tessa Kiros „Die Welt in meiner Küche“. Das ist eines der Bücher, die ich immer wieder hervorhole und durch die ich mich schon fast komplett „durchgekocht“ habe.

Zutaten:
Eine Lammbrust oder eine Lamkeule mit Knochen
4EL getrocknetes Oregano
2 EL Salz
2 TL Pfeffer
Saft einer Zitrone
3 EL Olivenöl
4-6 große Kartoffeln.

Zubereitung:
Den Ofen auf 225 Grad vorheizen.Das Fleisch gut abtrocknen. Mit dem Zitronensaft einreiben, salzen und Pfeffern. Das Oregano darüberstreuen. Das Fleischstück in eine Bratform legen, in die es 2,5dl Wasser und etwas Olivenöl zugießen. Das Fleischstück von jeder Seite 15- bis 30 min braten, so daß es schön braun wird. In dieser Zeit die Kartoffeln schälen und in recht große Stücke schneiden. Die Kartoffelstücke werden in der Form mit dem Fleisch verteilt und ein bißchen gewendet, so daß sie von allen Seiten mit der Soße bedeckt sind. Sollte zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, einfach noch mehr Wasser nachgießen. Dann deckt man die Bratform mit Aluminimsfolie ab. Senkt die Ofentemperatur auf 175 Grad und läßt alles mindestens 2,5 Stunden vor sich hin bruzeln. Glaubt man Tessa Kiros, dann kann der Braten sogar über Nacht im Ofen stehen bleiben. Man kann dann ganz geruhsam eventuelle Beilagen vorbereiten, den Tisch decken oder eben einfach faulenzen. Ich ließ den Braten 4 Stunden im Ofen und er war phantastisch! Fertig gebraten muß man nur noch die gesamte Bratform auf den Tischstellen und das zarte Fleisch vom Knochen lösen.

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