Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Meine Kollegin Monica erzälte mir,daß ihre Tochter Maria Deutsch lernt. Im Unterricht wollen die Schüler ein typisch deutsches Gericht kochen. Ich dachte sofort, daß Kartoffelpuffer mit Apfelmus das Richtige wären. Das schmeckt allen und besonders Kindern und Jugendlichen. Sie schmecken am besten einfach mit Zucker bestreut oder mit Apfelmus. Weil es hier in Norwegen kein Apfelmus in Gläsern zu kaufen gibt, schreibe ich auch mal das Rezept für Apfelmus auf.

Zutaten fr 4 Personen:

1kg Kartoffeln
1 Zwiebel
1-2 Eier
1 Eßlöffel Mehl
Speiseöl

Für das Apfelmus: 1 kg Äpfel, 1 Messerspitze Zimt, 2 EL Zucker, etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Zwiebel werden geschält und dann auf einer groben Reibe gerieben. Dazu benutzt man am besten eine Küchenmaschine. In einer großen Schüssel verrührt man die geriebenen Kartoffeln, die geriebene Zwiebel, die Eier und das Mehl.
Dann wärmt man reichlich Öl in einer Pfanne auf. Mit einem Eßlöffel gibt man kleine Haufen des Pufferteigs in die Pfanne. Die Häufchen drückt man mit der Rückseite des Löffels flach, so daß kleine Fladen entstehen. Diese brät man so lange bis sie auf der unteren Seite schön knusprig sind. Dann dreht man die Puffer mit eienm Pfannenwender um und brät auch die andere Seite. Am besten hält man die fertigen Puffer im Ofen bei 60 Grad warm, während man die restlichen Puffer brät.

Für das Apfelmus werden die Äpfel geschält, entkernt und in Stücke geschnitten. Die Apfelstücke in einem Topf mit ganz wenig Wasser, Zitronesaft, Zucker und etwas Zimt zum Kochen bringen. 15 bis 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Dann mit einem Pürierstab (Zauberstab) zerkleinern. Fertig!!!!

Kartoffelkugel

Kugel ist die Bezeichnung für ein jüdisches Gericht, das mit einem Auflauf vergleichbar ist. Es gibt Varianten mit Nudeln und Kartoffeln. Habe schon lange Lust gehabt, Kartoffelkugel einmal auszuprobieren. Im Internet findet man verschiedene Rezepte. Oft sind sie sehr aufwendig oder ergeben sehr große Portionen. Das Gute an Kartoffelkugel ist,daß man sie gut aufwärmen kann. Glaubt man den verschiedenen Autoren, schmeckt die Kugel aufgewärmt am besten.

Zutaten:
1 große Zwiebel
5 große Kartoffeln
3 Eier
2 EL Kartoffelstärke
2 TL Salz
frisch gemahlene Pfeffer
Speiseöl

Zubereitung:

Am besten benutzt man eine Küchenmaschine. Mit dem Mixmesser hackt man die Zwiebel. Danach, ohne abzuwaschen, raspelt man die Kartoffeln grob. In einer großen Schüssel vermengt man mit einer Gabel oder den Händen alle Zutaten außer dem Öl. In einer 20×30 cm großen Auflaufform verteilt man 3-4 EL Öl, stellt diese in den Ofen bei 200 Grad während diese aufgeheizt wird. Dann verteilt man die Kartoffelmasse in der heißen, geölten Auflaufform und bäckt das Ganze im Ofen 80 bis 90 Minuten. Wird die Oberfläche zu dunkel, deckt man die Kugel mit Folie ab.

Bild: Tranøy Fyr (Der Leuchtturm auf Tranøy)

Karamellpudding

Dieser Pudding kommt ganz ohne Stärkemehl aus. Er wird im Wasserbad im Ofen gebacken und muß danach mehrere Stunden abkühlen. Am besten kocht man ihn einen Tag im voraus.
Das Kochen des Sirups kann ein bißchen spannend sein. Erst passiert ewig nichts und das Sirup köchelt so vor sich hin aber wenn es dann erst mal anfängt etwas Farbe zu bekommen geht es ziemlich schnell und selbt , wenn man den Topf vom Feuer genommen hat bräunt der Karamell noch etwas nach. Ist der Sirup einmal verbrannt muß man noch mal von vorn anfangen. Bleib vom Karamell etwas übrig, kann man kleine Formen auf Backpapier gießen und später zur Dekoration verwenden.

Zutaten:

2,5dl Zucker
1dl Wasser
2dl Sahne
4dl Milch
4 Eier
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillearoma oder eine Vanillestange

8 Portionsförmchen oder ein 2l-Rührkuchenform

Zubereitung:

Für den Karamellsirup 2,5dl Zucker und 1 dl Wasser in einem Topf ohne umzurühren so lange köcheln lassen bis der Sirup eine hellbraune Farbe annimmt. Das geht am Ende ganz schnell also nicht vom Herd weggehen!!!! Vom Karamell so lange er heiß ist jeweils einen Eßlöffel in jedes Förmchen geben. Oder alles in die Backform gießen und am Boden und den Wänden verteilen.
Milch und Sahne mit 4 EL Zucker und dem Vanillearoma fast zum kochen bringen. Dann 5-10 min abkühlen. Die Eier verschlagen und in die Vanillemilch rühren. Die Eiermilch durch ein Sieb in die Backformen gießen. Dann 10 min stehen lassen. In der Zeit den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Ein Tiefes Blech auf die mittlere Schiene schieben. Die Förmchen hienenstellen und 1/3 ihrer Höhe mit kochendem Wasser auffüllen. 40 min backen. Verwendet man eine große Form muß diese 1,5 bis 2 Stunden backen. Dann abkühlen und mindestens 5 Stunden ( bei kleinen Formen) im Kühlschrank durchkühlen.
Zum Servieren die Ränder mit einem Messer lösen und die Puddings auf einen Teller stürzen.

Chatschapuri

Das sind georgische Fladenbrote gefüllt mit Käse, die man in Georgien überall bekommt. Es gibt verschiedene Sorten. Die klassischen sind mit Käse gefüllt. Es gibt aber auch Fleisch, Ei und Bohnen-Chatschapuris. Leider bekommt man den typischen georgischen Käse nicht zu kaufen. Am besten ersetzt man ihn wohl durch eine Mischung aus Mozzarella und Feta. Ich habe 2 Kugeln Mozzarella und 150g Feta benutzt und das hat sehr gut geschmeckt. Die Käsebrote sollten warm gegessen werden. Man kann sie aber ( falls etwas übrig  bleibt) auch später noch mal in der Pfanne, dem Mikroofen oder im Backofen erwärmen. Dieses Rezept ergibt 3 Chatschpuris.
Ich habe sie das erste mal gebacken und war sehr gespannt, wie die Jugend mit ihrem feinen Geschmack, darauf reagieren würde: VOLLER ERFOLG!
Der Teig muß ruhen damit er sich besser verarbeiten läßt. Er kann ruhig den ganzen Tag im Kühlschrank liegen und dann abends zum Abendbrot verbacken werden.

Zutaten für den Teig:

500g Weizenmehl
1 TL Salz
1 TL Natron
250ml Jogurt
50ml Wasser
1 Ei
Zum Braten: Butter

Für die ƒüllung:
2 Kugeln Mozarella in Lake
150g Feta
1 Ei
Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig Jogurt, Milch und Ei verrühren. 450g Mehl, Natron, Salz in einer Schüssel mischen. Die Eimischung zur Mehlmischung geben und gut verkneten. Am besten macht man das in einer Küchenmaschine. So viel Mehl zugeben, daß der Teig nicht mehr am Schlüsselrand hafet. Den Teig in 3 Teile teilen – jedes ungefähr so groß, wie en Apfel. Dann mindestens 30 min (oder länger) im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung beide Käsesorten, Ei und Pfeffer mit einer Gabel oder auch mit den Händen zerbröseln und vermischen.
Auf einem bemehlten Tisch die Teigklumpen zu ca. 1 cm dicken Fladen flachdrücken. Der ist dann ungefähr 15-20 cm  im Durchesser. 3 EL der Füllung (1/3) in die Mitte geben und den Teigfladen an den Seiten hochziehen und oben über der Füllung zusammendrücken, so daß die Füllung ganz umschlossen ist. Danach wird die nun gefüllte Teigkugel mit der Hand auf eine Höhe von 1 cm flachgedrückt. Dieser Fladen ist nun mit Käse gefüllt und kann in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur in Butter auf beiden Seiten goldgelb gebraten werden. Die fertigen Chatschapuris kann man im Backofen bei 70 Grad warmhalten.

Curry-Reis

Das ist ein klassisches Reste-Essen. Ein bißchen besser als einfacher Eierreis – also gekochter Reis gebraten und mit ein paar Eiern drauf. Gut geeignet als schnelles, warmes Abendbrot. Kommt bei den Kindern immer gut an. Man kann auch alle möglichen anderen Gemüse, Fleischreste, Rührei, Omelettreste oder Kräuter zugeben.

Reste von gekochtem Reis
1 gehackte Zwiebel
1-2 Möhren in kleinen Würfeln
1 EL Currypulver
Salz, Pfeffer
Sahne
Bratfett

Zwiebel und Karotte anbraten, den Reis dazugeben. Alles warm werden lassen. Mit Ceinem guten Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. So viel Sahne zugeben, daß ein cremiges „Risotto“ entsteht.

Das Bild: Fantastische Wolken am letzten Tag des Jahres.

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Dur Mon

Das ist ein feiner, fetter französicher Schokoladenkuchen ohne Mehl für Schokoholiker. Es gibt verschiedene Varianten. Dieses Rezept habe ich bei dem norwegischen Foodblog „ Det søte liv „  (Das süße Leben) gefunden.
Man stellt einen Teig aus  dunkler Schokolade, Eiern Butter und Zucker her. Die eine Hälfte wird gebacken und die andre Hälfte wird als Creme darauf gestrichen. Eigentlich ist der Kuchen also gar kein Kuchen sondern ein zur Hälfte gebackenes Schokoladenmousse. Es ist wichtig, daß der Kuchen mindestens 24  Stunden im Kühlschrank steht bevor man ihn anschneidet, damit die Creme fest werden kann.

Zutaten:

300g  70%ige Schokolade
280g Butter
280g Zucker
9 Eier getrennt in Eiweiße und Dotter
1 Vanillearoma

Zubereitung:

Die Butter und die Schokolade in einem großen Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Die Eidotter mit dem Zucker und dem Vanillearoma richtig schaumig schlagen und in die Schoko-Buttermischung einrühren. Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete 24-cm-Springform geben und 1 Stunde bei 180 Grad backen. Danach mindestens 1 Stunde am besten im Kühlschrank abkühlen lassen. Wenn der Kuchenboden kalt ist kan man die Restliche Crem darauf verstreichen und ihn wieder kalt stellen. Am besten 24 Stunden warten, bis er richtig durchgewühlt ist, bevor man ihn anschneidet.

Dattelmakronen

Diese sind richtig leckker.  Auch für Kinder. Heute gebacken. Am besten benutzt man zum portionieren einen Eislöffel.

125g Butter, 250g Haferflocken, 250g Datteln, 2 Eier, 100g Zucker, Vanillezucker, ½ TL Backpulver
Butter erhitzen, Haferflocken unterrühren, Datteln kleinschneiden, alle anderen Zutaten vermischen , Haferflocken und Datteln dazu, kleine Häufchan auf ein Blech setzen, bei 175°C 15-20 min backen.

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Kaiserschmarren

Kaiserschmarren zum Abendbrot ruft immer Begeisterung hervor. Dieses Rezept ist Mama-freundlich: also schnell gemacht und wenig Abwasch. Weil man nämlich nicht, wie in den meisten Kaiserschmarren-Rezepten, die Eiweiße extra zu Schnee schlagen muß, sondern einfach alles nur zusammenrührt.

150g Mehl
250g Milch
30g Zucker
1 TL Salz
3 Eier
70g Butter

Alle Zutaten außer der Butter verrühren. Die Butter in einer Pfanne erwärmen, Den Teig hineingießen und 5 min braten bis er an der Unterseite goldbraun ist. Dann den Teig vierteln und jedes Stück wenden. Fertigbraten. In kleinere Stücke zerreißen. Mit Puderzucker bestreuen und mit Apfelmus servieren.

Schokoladenmousse

Zutaten:
150g dunkle Schokolade
3dl Sahne
1 EL Zucker
2 Eigelbe

Zur Geschmacksvariation kan man entweder 2 EL starken Kaffe, 2 EL Rom oder Cointrau dazugeben.

Das ist ein sicherer Dessert-Gewinner. Man darf nicht zu dunkle Schokolade verwenden – am besten unter 70%. Sonst wird das Mousse zu bitter. Man kann diese Schokoladenmousse auch einfrieren und als Schokoladeneis servieren.

Die Schokolade im Wasserbad oder im Mikrowellenofen schmelzen. Die Sahne zusammen mit 1 EL Zucker nicht ganz steif schlagen.  Die Eigelbe unter  die geschmolzene Schokolade rühren. Und dann portionsweise die Sahne unterrühren.

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