Haferkekse mit Schokolade

Hört man Plätzchen-Backen, denkt man ja sofort an Weihnachts-Stress. Man steht völlig ermattet in der Küche, schwitzt, und eilt zwischen Ofen und Küchentisch hin und her, um mit dem Austechen der Plätzchen und dem backen endlich fertig zu werden. Und dann hat man diese riesigen Mengen Kekse, die kein Mensch schafft aufzuessen auch noch viele Wochen nach Weihnachten. Weiterlesen „Haferkekse mit Schokolade“

Crumble – Obsttorte bodenlos

Dies ist eines meiner Lieblingsdesserts, fast wie ein warmer Kuchen.
Man kan verschiedene Früchte verwenden: Äpfel, Pflaumen, Johannisbeeren, Rabarber, Himbeeren oder eine Mischung aus verschiednen Früchten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und man kann gut Reste aufbrauchen. Ich mag am liebsten die Mischung aus Himbeeren und Bananen. Ist das Obst zu süß kann man etwas Zitronen- oder Limettensaft zusetzen.
Da die Streusel sehr süss sind kann man hier sehr gut saures Obst verwenden. Bei Äpfeln und Pflaumen kan man die Früchte noch mit Zimt aromatisieren.

Das Obst wird in den Boden einer gefetteten feuerfesten Form gegeben. Eventuell Zimt und Zitronensaft zugeben und vermischen.
Für die Streusel schmilzt man 100g Butter, rührt 100g Zucker hinein, dann 1 dl Haferflocken und so viel Mehl, dass ein krümeliger Streuselteig entsteht.  Dann verteilt man die Streusel auf dem Obst und bäckt das Ganze 30-40 min im Ofen bei 200 Grad oder 180 Grad Umluft.

Wer es etwas luxuriöser mag kann das Mehl durch gemahlene oder gehackte Nüsse oder Mandeln ersetzen.  Wenn man glutenfreie Haferflocken verwendet , das Crumble glutenfrei.

Man kan den Crumble lannge im voraus vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
Am besten stellt man den Crumble in den Ofen, wenn man anfängt das Hauptgericht zu essen. Dann ist er rechtzeitig fertig, wenn man das Dessert braucht. Dazu schmeckt geschlagene Sahne, Vanillesosse oder Eis. Oder noch besser eine Creme aus Mascarpone, Vanille, Staubzucker und geschlagener Sahne.

Herrlich schmeckt der Kontrast zwischen den süssen, knusprigen Streuseln, dem sauren aromatischen, warmen Obst und der milden kühlen Creme oder Sosse.

Treber-Knäckebrot

Wie ich schon erzählt habe, haben wir ab und zu sehr große Mengen Treber. Die werden dann meistens weggeworfen, und das tut mir in der Seele weh. Das in diesen Blog vorgestellte Treber-Brot ist ja eine gute Möglichkeit, Treber zu verarbeiten. Aber so viel Brot? Nun eine neue Ide: Treber Knäckebrot. Hier in Norwegen wird generell viel Brot zu Hause selbst gebacken. Es gibt nicht die schönen Bäckereien wie in Deutschland. Außerdem ist es in den letzten Jahren große Mode geworden, Knäckebrot selbst zu backen. Es kursieren überall Rezepte. Dabei handelt es sich nicht um das traditionelle „Flatbrød“, das umständlich ausgerollt wird. Bei diesem Knäckebrot wird der relativ flüssige Teig einfach auf einem mit Backpapier belegten großen Backblech verstrichen. Am besten benutzt man dazu einen Silconteigschaber. Der Teig enthält keien Hefe und gewöhnlich relativ wenig Mehl aber viele Körner, Nüsse, KLeie und Leinsamen. Das Knckebrot ist deshalb seeeeehhhhhr gesund wegen der vielen Ballaststoffe.

Zutaten:

300g Treber
100g Haferflocken
100g Leinsamen
100g Sesam
100g grobes Roggenmehl
1 TL Salz
100g Sonnenblumenkerne
50g Kleie
5dl Wasser

Zubereitung:

Einfach alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren und 30 min quellen lassen. 2 große Bleche mit Backpapier auslegen und den Teig möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Das kann die Geduld ein bißchen belasten, aber es lohnt sich, hier genau zu arbeiten. Dann mit einer kleinen Pizzarolle oder einem Messer den Teig in Stücke unterteilen. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Knäckebrot 60min backen. Nach der Hälfte der Backzeit sollte man die Bleche miteienander vertauschen, so daß beide Platten gleichmäßig gebacken werden. Während des Backens ab und zu die Ofentür öffnen und den Wasserdampf herauslassen. Auf einem Gitter abkühlen. Die Brote sollen knusprig sein. Sind sie es nicht kann man die Knäckebrotstückenoch mal ohne Blech , nur auf dem Gitter nachrösten.
Das Knäckebrot hält sich luftdicht verpackt ganz lange. Schmeckt einfach so oder mit Käse, Humous etc.

Vollkornbrot für alle Tage

6dl warmes Wasser
20g Hefe oder 1/2 Packung Trockenhefe
200-250g Weizenmehl
200g Weizenvollkornmehl fein
100g Roggenvollkornmehl grob gemahlen
100g Haferflocken
100g Kerne- und Nußmischung
2TL Salz

Alles schnell verrühren. Es ergibt einen feuchten, klebrigen Teig. 35-40 min gehen lassen. Eine Brotform mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig in die Form füllen. Noch 1 Stunde gehen lassen. Bei 210 Grad 40 min backen.

Die Mehlsorten kann man variieren. Es müssen zusammen 700g Mehl sein. Der Teig muß relativ flüssig sein.

Annas Haferbaguettes

Auch diese Baguettes machen relativ wenig Arbeit und man muß nicht kneten. Falls man mal keine Zeit hat auf das langgegangene Brot 8 Stunden zu warten, sind sie eine gute Alternative. Und ein bißchen gesund sind sie auch – durch die Haferflocken.

25 g Hefe, 2 TL Salz, 1 EL Honig oder Zucker, 6 dl warmes Wasser, 2,5 dl Haferflocken, 10-10,5 dl Mehl
Hefe in eine Schüssel krümeln, Salz und Honig dazu, Wasser dazu, Hefe auflösen, Mehl dazu, kräftig verrühren,2 EL Mehl daraufstreuen,  1-2 Stunden gehen lassen, Ofen auf 260 Grad aufwärmen, Teig auf bemehlten Tisch kippen,  nicht kneten,  in 4 Teile teilen und diese lang ziehen. Die Stangen in sich selbtst verdrehen – das sieht schöner aus. Die Baguettes auf das  mit Backpapier belegte Blech legen , 15 min backen, auf 150 grad reduzieren, noch weitere 10-12 min backen.

Dattelmakronen

Diese sind richtig leckker.  Auch für Kinder. Heute gebacken. Am besten benutzt man zum portionieren einen Eislöffel.

125g Butter, 250g Haferflocken, 250g Datteln, 2 Eier, 100g Zucker, Vanillezucker, ½ TL Backpulver
Butter erhitzen, Haferflocken unterrühren, Datteln kleinschneiden, alle anderen Zutaten vermischen , Haferflocken und Datteln dazu, kleine Häufchan auf ein Blech setzen, bei 175°C 15-20 min backen.

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