Zimtschnecken-Kanelsnurrer

Neben Waffeln sin Zimtschnecken wohl das populärste Gebäck in Norwegen. Deshalb gibt es auch viele verschiedene Varianten. Eines ist klar, je süßer und fetter, desto besser schmeckt es dem Nachwuchs. Und natürlich frisch und ofenwarm……

Dieses Rezept schreibe ich für meine liebe Freundin Sigrun. Sie hat Kanelsnurrer in einer Bäckerei auf den Lofoten – ich glaube es war in Å gegessen. Für die echten norwegischen Kanelsnurrer  kommt noch eine Prise Kardamon an den Teig.

Zutaten für den Teig:150g Butter, 5 dl warme Milch, 50g frische Hefe (oder ein Päckchen Trockenhefe) , ½ TL Salz, 1-1,5 dl Zucker, 14dl Mehl (ca. 800g) eventuell mehr

Für die Füllung: 100-150g weiche Butter,  1 TL  Zimt und 100g  Zucker

Zubereitung:
Hefeteig bereiten, 40-50min gehen lassen, Teig in 2 Teile teilen. Jedes Teil zu einem Viereck 30×40 cm ausrollen mit weicher Butter bestreichen und mit  Zucker und Zimt bestreuen , von der breiten Seite her aufrollen, in 2 cm breite Stücke schneiden. Diese auf ein Backblech setzen und 20-30 min an einem warmen Ort gehen lassen oder bis sie wirklich gut aufgegangen sind.  Unterdessen den Ofen auf 230°C aufheizen. Die Schnecken mit Butter oder verquirltem Ei bestreichen und mit Perlenzucker bestreuen und 6-9 min backen. Sie sollen schön goldgelb sein.

Gebratener Reis – lieblingsessenverdächtig

DAS Resteessen! Und so populär bei den großen Kleinen! Einfach, banal, genial.

Zutaten:

Reis
Speiseöl zum Braten
1 Packung Bacon in grœße Würfel geschnitten
Reste Eierstich , Omelett oder Rührei
Ketchup
Worchestershiresoße
Sal, Pfeffer, Pizzagewürz

Zubereitung:

Den Bacon in wenig Öl anbraten, Reis dazu, braten. Dann Soßen und Gewürze. Und zum Schluß die Omelettreste und natürlich , wer Gemüse übrig hat kann dieses auch noch unterrühren.

Hackfleischschnecken

Ein Favoritt-Abendbrot. Selten wird etwas so schnell aufgegessen, wie diese.Deshalb habe ich die ursprüngliche Menge verdoppelt, damit noch etwas zum Einfrieren übrig bleibt. Der große Vorteil des Quark-Öl-Teiges: kein warten!!!!

Zutaten für den Quark-Öl-Teig
600g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Salz
12 EL Milch
12 EL Öl
400g Quark

Zutaten für die Füllung:
400g Hackfleisch
1 gehackte Zwiebel
Salz, Pfeffer
Paprika
Geriebener Käse

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten für den Teig mischen. Quark, Öl und Milch verrühren und zur Mehlmischung geben. Am besten den Teig mit einer Küchenmaschine verkneten. Den Teig in 2 Teile teilen und jede zu einem Rechteck 30×40 cm ausrollen. Hackfleisch, Zwiebel und Gewürze verkneten und jeweils die Hälfte auf den Teigplatten verteilen. Mit dem Käse bestreuen. Von der Längsseite her aufrollen undin 1-2 cm breite Scheiben Schneiden. Diese auf so viele Backbleche wie nötig verteilen – dabei Abstand halten. Bei 180 Grad Umluft ca. 20 min backen.

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Spinatpai

Wenn ich Spinat koche, bereite ich gleich die doppelte Menge zu. Weil: Spinatreste sind der Ausgangspunkt für mehrere meiner Lieblingsessen: Torta pasqualina, Spinatknödel und Spinatpai. Nun ist ja Pai so ein Gebäck, bei dem man sich ganz schön mit dem Boden quälen kann. Und dann noch die halbe Stunde Ruhezeit im Kühlschrank ehe man mit dem Backen richtig starten kann – das hält keine busy mum aus. Aber mit diesem Teig, der auch noch vollkorning gesund ist und trotzdem schmeckt, können Mamas Essenswünsche auch donnerstags in Erfüllung gehen.

Zutaten:

Teig:    2dl Weizenmehl fein
2dl Vollkornweizenmehl
1 dl Wasser
1dl Speiseöl
1/2 TL Salz
Belag:    Spinatreste ca. 500g
3 Eier
2dl Milch
1-2 dl geriebener Käse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Teigzutaten schnell in der Küchenmaschine (mit Messer) mixen. Den Teig sofort danach zwischen 2 Bögen Backpapier ausrollen. Den oberen Backpapierbogen abziehen. Den Paiboden mit Hilfe des unteren Backpapiers in der Backform plazieren. Dazu legt man eine Hand unter den ausgerollten Teig und stülpt die Teigplatte einfach um. Oder man legt die Paiform umgekehrt auf die Teigplatte und dreht beides gemaeinsam um. Man braucht dazu kein Mehl. Det Teig klebt nicht. Und die Backform muß man auch nicht einfetten. Es ist genüg Öl im Teig. Den Boden wieder mit dem oberen Backpaier auslegen. Erbsen zum Blindbacken hineinfüllen und bäckt bei 200 Grad 15 Minuten blindbacken. Dann die Erbsen entfernen und noch mal 5-10 min ohne Fülle backen damit der Boden schön knusprig wird. Dann die Paischale aus dem Ofen holen. Den Spinat gleichmäßig darauf verteilen. Die restlichen Zutaten miteinander verrühren und auf den Spinat gießen. Ab in den Ofen mit dem Prachtstück und 30 min backen.

Die Ente

Jedes Jahr aufs neue probiere ich eine Variante aus. Von kurz- bis langgebacken. Dieses mal ein Versuch mit Niedrigtemperatur – war sehr gelungen. Ganz einfach, wenig Aufwand und ein wirklich schmackhaftes Ergebnis mit mürbem aber nicht trockenem Fleisch. Sozusagen Sonntags-Fast-Food. Wir hatten eine kleine 1,6 kg schwere Ente, die von 4 Personen ratzeputz aufgegessen wurde. Einziger Nachteil bei der Niedrigtemperaturvariante: es entsteht sehr wenig Soße.

Zutaten:

1 Ente
2 Zwiebeln
1 kleine Möhre
2 Äpfel
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ente waschen. Die Flügel an den Gelenken abtrennen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Mit einer Zwiebel und den pfeln füllen. Diese dazu in grobe Stücke schneiden. Die Beine zusammenbinden. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. In einer tiefen Auflaufform oder Fettpfanne die grob zerteilte Möhre und die zweite Zwiebel legen. Einen Rost auflegen und darauf die Ente mit der Brust nach unten. 30 min backen, dann umdrehen und noch mal 30 min backen. Dann die Ente aus dem Ofen nehmen, die Ofentür öffnen und die Ofentemperatur auf 80 Grad abkühlen lassen. Dann die Ente wieder in den Ofen stellen und bei 80 Grad 3 Stunden oder etwas länger vor sich hin schmurgeln lassen. Die Kerntemperatur sollte 70 Grad sein. Um das zu erreichen, haben wir am Ende etwas geschummelt und die Temperatur auf 100 Grad erhöht. Dann geht es ziemlich schnell von 65 auf 70 Grad. Und als wir das erreicht hatten, haben wir auf 70 runtergeschaltet und die Ente so lange im Ofen gelassen, bis wir mit den Beilagen fertig waren.

Als Beilagen hatten wir ofengebackene Wurzelgemüse (Süßkartoffel, Steckrüben und Möhren). Besonders die Steckrüben haben uns begeistert: die haben ein tolles Aroma. Ofengemüse geht so herrlich einfach: einfach die Kühlschrankbestände checken. Das Auserwählte in Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Wenn man hat noch einen Zweig Thymian darauf legen. Bei 200 Grad Umluft 30-40 min backen. Jetzt muß ich aber gestehen, daß ich 2 Öfen habe und deshalb kein Problem, sowohl eine Ente und Gemüse zu backen.

Karamellpudding

Dieser Pudding kommt ganz ohne Stärkemehl aus. Er wird im Wasserbad im Ofen gebacken und muß danach mehrere Stunden abkühlen. Am besten kocht man ihn einen Tag im voraus.
Das Kochen des Sirups kann ein bißchen spannend sein. Erst passiert ewig nichts und das Sirup köchelt so vor sich hin aber wenn es dann erst mal anfängt etwas Farbe zu bekommen geht es ziemlich schnell und selbt , wenn man den Topf vom Feuer genommen hat bräunt der Karamell noch etwas nach. Ist der Sirup einmal verbrannt muß man noch mal von vorn anfangen. Bleib vom Karamell etwas übrig, kann man kleine Formen auf Backpapier gießen und später zur Dekoration verwenden.

Zutaten:

2,5dl Zucker
1dl Wasser
2dl Sahne
4dl Milch
4 Eier
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillearoma oder eine Vanillestange

8 Portionsförmchen oder ein 2l-Rührkuchenform

Zubereitung:

Für den Karamellsirup 2,5dl Zucker und 1 dl Wasser in einem Topf ohne umzurühren so lange köcheln lassen bis der Sirup eine hellbraune Farbe annimmt. Das geht am Ende ganz schnell also nicht vom Herd weggehen!!!! Vom Karamell so lange er heiß ist jeweils einen Eßlöffel in jedes Förmchen geben. Oder alles in die Backform gießen und am Boden und den Wänden verteilen.
Milch und Sahne mit 4 EL Zucker und dem Vanillearoma fast zum kochen bringen. Dann 5-10 min abkühlen. Die Eier verschlagen und in die Vanillemilch rühren. Die Eiermilch durch ein Sieb in die Backformen gießen. Dann 10 min stehen lassen. In der Zeit den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Ein Tiefes Blech auf die mittlere Schiene schieben. Die Förmchen hienenstellen und 1/3 ihrer Höhe mit kochendem Wasser auffüllen. 40 min backen. Verwendet man eine große Form muß diese 1,5 bis 2 Stunden backen. Dann abkühlen und mindestens 5 Stunden ( bei kleinen Formen) im Kühlschrank durchkühlen.
Zum Servieren die Ränder mit einem Messer lösen und die Puddings auf einen Teller stürzen.

Knoblauchbutterschnecken

Der Teig ist vollkorning und sehr leicht zu bearbeiten. Gut geeignet für gefüllte Rollen und Fleischtaschen aller Art. Ergibt 16 Stück. Beim Backen breitet sich ein so intensiver Knoblauchbrot im Haus aus, daß alle Teenies aus ihren Höhlen kommen und nach der Quelle des guten Geruchs fragen.

Zutaten für den Teig:
450g Weizenmehl
50g Weizenkleie (oder Vollkornmehl)
1/2 Tüte Trockenhefe
1 TL Salz
3,5 dl sehr warmes Wasser
2 EL Olivenöl

Zutaten für die Fülle:
150g weiche Butter (kann auch etwas weniger sein)
3 Knoblauchzehen gehackt oder durch die Presse gedrückt
1 Handvoll gehackte glatte Petersilie
Salz, Pfeffer, geriebener Käse

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig ohne das Olivenöl am besten in einer Küchenmaschine 5 min kneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Das Olivenöl auf den Teig tröpfeln und rundherum verteilen. Gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert har.In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung gut verrühren. Zu einem Rechteck 30×50 cm ausdrücken (oder -rollen). Mit der Fülle bestreichen, eventuell mit geriebenem Käse bestreuen, aufrollen, in 16 Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Noch mal gehen lassen – bis man mit der Größe der Schnecken zufrieden ist. Dann bei 220 Grad im Ofen ca. 20 min backen.

Langgebackene Tomaten

Wenn man Kirschtomaten lange und bei niedriger Temperatur im Ofen bäckt, entwickeln sie ein tolles Aroma und werden viel süßer. Man kann sie kalt essen. Sehr gut, überall dort, wo man sonst einen Salat serviert. Passen zu Fisch und Grillgerichten.

30 Kirschtomaten oder 20 grössere, 2 EL Olivenöl, 1 TL Salz, ½ TL Zucker, ¼ TL schwarzer pfeffer, 2 TL Oregano, etwas frischer Thymian, Basilikumblätter, schwarze Oliven
Tomaten in der Ölmischung wenden, in einer Auflaufform bei 150°C 1-2 Stunden backen, eventuell schwarze Oliven und Basilikumblätter darauf streuen.

Fritelle di Spagetti

2 Knoblauchzehen, 2 Eier, 1 Eigelb, 2 Hände voll frisch geriebener Parmesan, 2 gehackte Sardellen ( kann man weglassen), 1-2 getrocknete Chilis (kann man auch weglassen), Meersalz und Pfeffer, 200g getrocknete Spagetti, Olivenöl.
Alle Zutaten ausser Öl und Pasta mischen, die Pasta kochen, kalt abspülen um sie abzukühlen. In 8 cm lange Stücke schneiden  und in die Eimischung geben., mischen, mit 2 Gabeln kleine Haufen  in der geölten Pfanne braten.
NB: Man kann auch andere Geschmackszusätze verwenden wie frisch Chili, Tomaten stücke, Petersilie oder andere Kräuter.

Bild: Bootsanlegestelle in Oslo – Küssen und Segeln – nur für Ein-und Aussteigen, maximal 15 Minuten!

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