Dieses Essen ist nicht nur ein Gaumen- sondern auch ein Augenschmaus. So viele schöne, kräftige Farben! Ich hatte Experimentierlust und Skrei. Da schien mir Confit vom Fisch das Rechte zu sein. „Confit vom Skrei mit gebackenen Süßkartoffeln, Erbsenpürree und Chorizo-Salsa“ weiterlesen
Moussaka
Ich lese gerade das Buch „Klokken i Makedonia“ von Knud Thomsen, das sehr vergnüglich zu lesen, aber leider nur auf dänisch oder norwegisch zu haben ist. Der Hauptheld reist in das Dorf Aina i Macedonien, um eine Spinnerei nach dem 2. Weltkrieg wieder aufzubauen. In der Dorfkneipe von Aina bekommt er sehr guten und starken Ouzo und dazu eine unglaublich gute Moussaka. Der Genuß dieses Essens wird so ausführlich beschrieben, daß ich schreckliche Lust auf Moussaka bekam. „Moussaka“ weiterlesen
Russischer Zupfkuchen
Zum positiven Erbe der DDR (es gibt ja nicht so viel) gehört dieser Kuchen. Ob der wirklich von den Ex-Waffenbrüdern stammt ist ungewiß. Aber die Kombination aus süßem Schokoladenteig und leicht säuerlicher Quarkfülle ist wirklich unwiderstehlich. „Russischer Zupfkuchen“ weiterlesen
Königsberger Klopse
Königsberger Klopse sind ein absolutes Lieblingsessen meiner Männer. Auch wenn ich sie nicht mit Kalbsgehacktem sondern ganz normalem Hackfleisch mache. Dieses Rezept stammt aus Sarah Wieners „Frau am Herd“. „Königsberger Klopse“ weiterlesen
Bacalao
Klippfisch bereitet man in Deutschland ja eher selten zu. Aber in Portugal, Italien, Afrika und Norwegen wird Klippfisch oft gegessen. Es ist gesalzener und getrockneter Kabeljau, der traditionell auf den Lofoten in Nordnorwegen hergestellt wird. „Bacalao“ weiterlesen
Kalbsfilet sous vide – ohne Sous-vide
Fantastisch zartes Fleisch. Richtig gutes Festessen! „Kalbsfilet sous vide – ohne Sous-vide“ weiterlesen
Crumble – Obsttorte bodenlos
Dies ist eines meiner Lieblingsdesserts, fast wie ein warmer Kuchen.
Man kan verschiedene Früchte verwenden: Äpfel, Pflaumen, Johannisbeeren, Rabarber, Himbeeren oder eine Mischung aus verschiednen Früchten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und man kann gut Reste aufbrauchen. Ich mag am liebsten die Mischung aus Himbeeren und Bananen. Ist das Obst zu süß kann man etwas Zitronen- oder Limettensaft zusetzen.
Da die Streusel sehr süss sind kann man hier sehr gut saures Obst verwenden. Bei Äpfeln und Pflaumen kan man die Früchte noch mit Zimt aromatisieren.
Das Obst wird in den Boden einer gefetteten feuerfesten Form gegeben. Eventuell Zimt und Zitronensaft zugeben und vermischen.
Für die Streusel schmilzt man 100g Butter, rührt 100g Zucker hinein, dann 1 dl Haferflocken und so viel Mehl, dass ein krümeliger Streuselteig entsteht. Dann verteilt man die Streusel auf dem Obst und bäckt das Ganze 30-40 min im Ofen bei 200 Grad oder 180 Grad Umluft.
Wer es etwas luxuriöser mag kann das Mehl durch gemahlene oder gehackte Nüsse oder Mandeln ersetzen. Wenn man glutenfreie Haferflocken verwendet , das Crumble glutenfrei.
Man kan den Crumble lannge im voraus vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
Am besten stellt man den Crumble in den Ofen, wenn man anfängt das Hauptgericht zu essen. Dann ist er rechtzeitig fertig, wenn man das Dessert braucht. Dazu schmeckt geschlagene Sahne, Vanillesosse oder Eis. Oder noch besser eine Creme aus Mascarpone, Vanille, Staubzucker und geschlagener Sahne.
Herrlich schmeckt der Kontrast zwischen den süssen, knusprigen Streuseln, dem sauren aromatischen, warmen Obst und der milden kühlen Creme oder Sosse.
Tacogewürz
Da Taco zu den Lieblingsgerichten meiner Kinder zählt, habe ich immer ein Glas mit diesem Tacogewürz im Schrank stehen. Es schmeckt viel besser als das gekaufte Tacogewürz und man weiß, was drin ist. Ich gebe das Salz später beim Braten des Hackfleisches dazu. Das läßt sich besser abschmecken.
Zutaten:
1 TL Chilipulver
5TL Oregano
5TL Kreuzkümmel gemahlen
5 EL Rosenpaprika
5TL Knoblauchpulver
Zubereitung:
Alle Gewürze in einem Marmeladenglas vermischen – fertig.
Für das Taco brät man 400g Hackfleisch in Öl. Gibt ca. 2 EL Tacogewürz und 100ml Wasser dazu. Läßt das Ganze so lange köcheln, bis das Wasser fast ganz verdampft ist.
Man füllt angewärmte Tortillas mit Fleisch, geriebenem Käse, einer scharfen Soße, Salat, Mais, diversen geürfelten Gemüsen, roter gehackter Zwiebel und worauf man sonst noch so Lust hat. Und schon sind alle glücklich.
Bild: Die Argladhytta im Junkerdal Nationalpark am Skaitifluß
Thai-Curry-Suppe
Zutaten:
1 Zwiebel gehackt
1 Knobauchzehe
geriebener Ingwer (auch aus der Tube)
Kurkuma
Zitronengras
Fishsoße
Palmzucker (oder gewöhnlicher Zucker)
Tamarindenpaste
1 EL Tomatenmark
1 gehackte Chilischote
1 Möhre gewürfelt
200g Champignongs in Scheiben
Zuckerrschoten halbiert
400ml Kokosmilch
Hühnerfilet in kleinen Stücken
Zubereitung:
Zwiebel in Öl andünsten. Ingwer, Chili und Knoblauch dazu und ein paar Minuten mitbraten. Dann noch Kurkuma dazugeben. Mit Wasser aufgießen. Tomatenmark, Zitronengras, Zucker, Tamarindenpaste und Kokosmilch dazgeben. Mit Hühnerbouillion und Fishsoße abschmecken. Gemüse kurz mitkochen. Das Fleisch entweder garkochen oder, wenn es schon gebraten ist, in der Suppe aufwärmen.
Dazu schmeckt Reis.
Für die Zeit-ist knapp-Variante benutzt man eine fertiges grüne, gelbe oder rote Thaicurrurrypaste aus dem Glas. Brät diese in Öl in einem Topf an. Gibt die Kokosmilch, Wasser und Gemüse dazu, kocht das ganze auf und läßt die Suppe solange köcheln bis das Gemüse gar ist. Es kann ruhig ein bißche Biß haben. Dann kommen die Fleischstücke dazu, noch mal aufkoçhen und gar kochen lassen. Die Kochzeit richtet sich nach der Größe der Fleischstücke. Es ist wichtig, daß besonders Hühnerfleisch gut gekocht ist. Am besten fischt man eines des größeren Stücke nach 6-7 Minuten heraus, schneidet es in der Mitte durch und sieht nach, ob es gut durch ist.
Zum Schluß noch abschmecken mit Fishsoße, Tamarindenmus oder Limetten-/Zitronensaft abschmecken. Gut schmecken ein wenig frischer Koriander und Frühlingszwiebel obendrauf.
