Haferbrötchen

Haferflocken sind Vollkorn! Sie sind sehr gesund, enthalten Magnesium, Eisen und Ballaststoffe und können den Cholesterinspiegel senken. Man kann also gar nicht genug Haferflocken essen.
Bei den Haferbrötchen verwende ich die NO-KNEAD-Methode. Das heißt morgen oder abends wird der Teig angerührt und am nächsten Tag nach der Arbeit gebacken. Man kann auch statt der vielen kleinen Brötchen ein großes Brot backen.
Man muß nicht den gesamten Teig auf einmal sondern kann ihn auch portionsweise mehrmals am Tag backen. So kann man zum Beispiel abends den Teig anrührem, morgens Frühstucksbrötchen backen und mittags noch mal frisch Brötchen zur Suppe.
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Zutaten:
300g Haferflocken
500g Weizenmehl (wer will kann einen Teil des feinen Mehles mit Vollkornmehl ersetzen, aber 300g feines Mehl sollten auf jeden Fall verwendet werden.)
2 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe
7dl Wasser

Alle trockenen Zutaten mit einem großen Holzlöffel mischen. Das Wasser zugießen und alles gut verrühren. Luftdicht abdecken, z.B. mit Plastfolie. Oder man legt nur einen Teller auf die Schüssel. Den Teig läßt man nun 8 bis 20 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Er wird in dieser Zeit schön fluffig und auch ein bißchen flüssiger. Wenn man die Brötchen backen will, zuerst den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Umluft ist in diesem Fall besser, denn dann kann man bis zu 3 Bleche Brötchen gleichzeitig backen. Man belegt 2-3 Backbleche mit Backpapier. Füllt eine Tasse mit kaltem Wasser und sucht sich einen schönen großen Löffel zum Portionieren der Brötchen. Der Löffel wird ins Wasser getaucht und dann sticht man mit ihm eine passende Portion Teig ab und plaziert diese auf dem Backblech. Dabei kann man versuchen dem Brötchen die gewünschte Form – rund oder länglich – zu geben. Die Brötchen sehen ein bißchen buckelig aus, aber das macht meiner Meinung nach gerade den Reiz der Brötchen aus Dann taucht man den Löffel wieder in die Tasse mit klatem Wasser und plaziert eine neue Brötchenportion auf dem Blech. Dabei solte man etwas Abstand wahren. Die Brötchen gehen noch auf. Sind die Brötchen zu hoch, kann man sie vorsichtig etwas flach drücken. Dabei aber nicht so viele blasen im Teig zerdrücken! Har man alle Brötchen auf dem Blech plaziert, bäckt man sie 20min oder etwas mehr im Ofen. Einfach nach 20 min checken, ob sie schon so braun sind, wie man sie wünscht.

Möchte man lieber ein großes Brot backen, kleidet man eine große oder 2 kleine Kastenformen mit Backpapier aus und füllt den Teig hinein. Dann bäckt man die Brote bei 220 Grad (keine Umluft) 45 min.

Bild: Wandgemälde – Damentoilette Bodin-Brauerei Bodø

7 Kommentare zu „Haferbrötchen

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    1. schmecken auch lecker, habe sie heute ausprobiert. allerdings eine frage: feine oder grobe haferflocken? habe grobe genommen, da sehen sie fertigen brötchen etwas huggeliger aus und auch nicht so schön braun. außerdem hatte ich nur frische hefe da und wusste nict, wieviel ich dann davon nehmen soll.

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  1. Danke für den Kommentar. Wenn ich frische Hefe nehme, dann pimaldaumen ein kleines Stück, 1/8 Würfel. Es kommt nicht so darauf an. Man braucht wesentlich weniger Hefe bei diesen Teigen, die so viele Stunden stehen. Ich hatte feine Haferflocken verwendet. Aber auch das ist Geschmackssache und man kann beide Sorten verwenden. Viele Grüße von Antje

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    1. Danke für die Antwort. Ich hatte mich nur gewundert, dass meine Brötchen nicht richtig hochgegangen sind und dachte, es liegt entweder an den groben Haferflocken oder an zu wenig Hefe. Schmecken tun die Brötchen wirklich lecker. Ich werd’s einfach nochmal ausprobieren.

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