Im Grand Hotel Uschba im kleinen svanischen Dorf Ezeri haben wir 2017 als Vorspeise eine sehr gute Bohnensuppe bekommen. Sie hieß „Lobio“. Als ich diese Bohnensuppe kochte, habe ich an die Suppe aus dem Hotel Ushba gedacht und Gewürze, die in der georgischen Küche verwendet werden, benutzt. Das Ergebnis war sehr wohlschmeckend.
„Bohnensuppe fast wie in Svanetien“ weiterlesenLinsenterrine
Meine Vorratsschränke sind voll von Linsen und Bohnen. Die habe ich immer wieder gekauft, weil ich Lust auf Gerichte mit Hülsenfrüchten hatte. Aber die Kinder haben immer gestreikt, weil Linsen, wie sie meinten, so mehlig schmecken und außerdem überhaupt kein guter Ersatz für Fleisch sind, wie ich immer behauptet habe. Und so hat sich nach und nach ein beachtlicher Vorrat an Hülsenfrüchten angesammelt.
Jetzt sind die Jungvögel ausgeflogen und uns Alten steht es frei, so viele umweltfreundliche Proteinquellen in uns reinzuschaufeln, wie wir wollen. Und das tun wir auch.
„Linsenterrine“ weiterlesenHähnchenspieße mit Granatapfel-Honig-Glasur
Wirklich erstaunlich, diese Kombination: Der Granatapfelsirup gibt Säure, gut balanciert mit dem Honig und das zusammen mit Koriander und Kreuzkümmel. Mein Dauergast (Ehemann) hat immerzu während des Essens und noch Tage danach diese Hähnchenspieße gelobt. Ganz klar: Er will sie noch mal haben.
„Hähnchenspieße mit Granatapfel-Honig-Glasur“ weiterlesenMarmor-Brownie
Eigentlich ist das hier gar kein Kuchen sondern Konfekt.
Mein dünner Sohn ass erst ein grosses, dann ein mittleres und abends noch mal ein grosses Stück und war des Lobes voll.
„Marmor-Brownie“ weiterlesenBaba au Rhum
Der Pariser Bäcker Stohrer gilt al der Erfinder der Baba au Rom. Man findet seine 1730 gegründete und damit eine der ältesten Patisserien der Stadt im Zentrum von Paris. Stohrer erfand die Baba au Rom als er einen alten, trockenen Hefekuchen wieder verwenden wollte und ihn, um ihn wieder saftig zu machen, in ein mit Rum angereichertes Sirup tauchte.
„Baba au Rhum“ weiterlesenGriesklösschen
Wer noch eine Idee für die Weihnachtssuppe braucht: Griesklösschen sind originell und lecker in einer guten Fleischbrühe. Ich habe früher schon mal probiert, welche zu machen, aber die waren mir zu fluffig. Diese hier sind genau richtig.
„Griesklösschen“ weiterlesenBuchweizen mit Pilzen
Ein superleckeres, vegetarisches Essen! Und glutenfrei! Sehr gut als kleines, leichtes Mittagessen mit einem Salat oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch.
Die Zubereitung ist recht einfach und dauert nicht viel mehr als 30 Minuten, wenn man die Eiweichzeit für die Pilze abrechnet. Aber die kann man ja auch schon lange im voraus einweichen.
„Buchweizen mit Pilzen“ weiterlesenBaked Oats
Gebackener Haferbrei. Hört sich ziemlich schrecklich an. Ist aber super lecker!
Hafer gehört zum Gesündesten, was man essen kann: Vollkorn, proteinreich, cholesterolsenkend, sehr sättigend und ist sehr populär in Norwegen. Klassisch ißt man die „Havregrøt“ zum Frühstück. So wie zum Beispiel unsere Nachbarin. Sie ißt jeden morgen Havregrøt mit Preiselbeermarmelade. Jeden Herbst geht sie auf lange Touren, um genügend Preiselbeeren für den Winter zu sammeln.
„Baked Oats“ weiterlesenPinnebrød – Stockbrote
In Norwegen ist es Tradition, bei Wanderungen in der Natur Feuer zu machen. Dann wird Kaffee, der sogenannte Kokekaffee, in Kesseln direkt über dem Lagefeuer gekocht. Es werden oft Würstchen am Spieß gegrillt und dann mit Ketchup in weichen, schlabbrigen „Pölsebröd“ (Würstchenbrot) verzehrt.
Sind Kinder dabei werden auch mal „Pinnebröd“ gebacken. Auf deutsch heißen die Stockbrote. Den Teig für die Pinnebröd nimmt man fertig gemischt auf die Wanderung mit, um ihn am Ziel der Wanderung über der Glut an Stöcken zu rösten.
„Pinnebrød – Stockbrote“ weiterlesen